
Auch EWV-Strom bald teurer
Ebenso wie die STAWAG hat jetzt auch der Energieversorger EWV eine Strompreis-Erhöhung zum neuen Jahr angekündigt.
Als Grund werden auch diesmal die zeitweise sehr hohen Beschaffungspreise für Strom am Börsenmarkt genannt. So habe im August eine Megawattstunde Strom knapp 1000 Euro gekostet, im Oktober 2021 habe der Preis noch unter 100 Euro gelegen. Außerdem steigen ab Januar die Netzentgelte, heißt es von der EWV.
Demnach ändert sich der Arbeitspreis von 38,88 Cent pro Kilowattstunde auf 49,31 Cent pro Kilowattstunde brutto. Für einen Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 3.500 Kilowattstunden seien das Mehrkosten von rund 30 Euro brutto pro Monat. Das treffe rund 48.000 grundversorgte Kunden der EWV.
„Auch wir setzen jetzt auf die geplanten Maßnahmen der Regierung, wie zum Beispiel die angekündigte Strompreisbremse, um unsere Kunden zu entlasten. Sie können sich sicher sein, dass wir alle Maßnahmen so schnell und unkompliziert wie möglich umsetzen“, sagt EWV-Vertriebsleiter Christoph Hesse.
Veröffentlicht: Montag, 14.11.2022 11:59