
Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und Städteregionsrat Tim Grüttemeier sind zufrieden mit der Arbeit der gemeinsamen Corona-Krisenstäbe. Beide haben am Montag (1.3.21) auf das erste Jahr zurückgeblickt.
Die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Städteregion laufe gut - und auch die Kommunikation mit dem Land haben sie gelobt.
Sehr zufrieden sind beide außerdem mit dem Betrieb im Impfzentrum an der Aachener Eissporthalle und dem im Testzentrum am Tivoli. Das Corona-Impfzentrum an der Eissporthalle soll vorerst das Einzige in der Städteregion bleiben. Das hat Städteregionsrat Tim Grüttemeier Antenne AC gesagt. Auch für Impfwillige aus anderen Teilen der StädteRegion sei die Anreise zumutbar, so Grüttemeier.
Zurzeit werden in der Eissporthalle rund 1.100 Dosen pro Tag verimpft, davon rund 400 von AstraZeneca. Die Kapazitätsgrenze des Impfzentrums sei bei 2.500 Impfungen erreicht, heißt es. Diese Woche sollen außerdem 5.000 weitere Impfdosen in die Region geliefert werden, die fürs Krankenhauspersonal vorgesehen sind.
Der Impfstoff von AstraZeneca wird hier in der Region von den meisten Impfwilligen angenommen, so Grüttemeier weiter. Nur zehn Prozent würden die Termine nicht wahrnehmen.
Beim Impfstoff von Biontech/Pfizer nehmen mit 99 Prozent fast alle ihren Impftermin in der Eissporthalle Aachen wahr.
Bei den Intensivbetten in den Krankenhäusern der Städteregion sind derzeit etwa 90 Prozent belegt. Angesichts der aktuell niedrigen Fallzahlen gebe es derzeit somit genug freie Betten, findet Grüttemeier.
Bei den Corona-Fallzahlen für Stadt und StädteRegion Aachen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz aktuell am Montag (1.3.21) bei 45. Aktuell infiziert sind 395 Menschen, drei weniger als am Freitag. Alle Fallzahlen findet Ihr HIER.

