
Zwei Jahre nach der Hochwasserkatastrophe
Noch immer sind die Schäden der Hochwasserkatastrophe in Eschweiler und Stolberg nicht ganz beseitigt. Bewohner und Helfer müssen das zum Teil auch noch verarbeiten. In Stolberg-Vicht und Zweifall wird es Gedenkgottesdieste geben. Auch im Bereich Hochwasserschutz soll es laut Bürgermeister Patrick Haas weitergehen. Es soll Begehungen vom Wasserverband geben.
Die Eschweiler Bürgermeisterin Nadine Leonhardt und Stolbregs Bürgermeister Patrick Haas hatten kritisiert, dass die Schäden, die das Hochwasser an den Bach- und Flussläufen angerichtet haben schneller beseitigt werden sollen - Das gehe viel zu langsam.
Zudem hatten sie mit Vertretern mehrerer Fraktionen eine Mängelliste zum Hochwasserschutz für den Wasserverband erarbeitet.
Der Großteil der beschädigten Bundes und Landstraßen sei aber wieder aufgebaut, teilte das NRW-Verkehrsministerium mit. Es gebe nur noch zwei Straßensperrungen, nämlich auf der L924 zwischen Velbert und Wuppertal sowie die Rurbrücke in Jülich. «Beim Schienenverkehr sind wir auf einem guten Wege», so Verkehrsminister Oliver Krischer.
In die Beseitigung der Schäden sind rund 120 Millionen Euro investiert worden.
Veröffentlicht: Freitag, 14.07.2023 05:23