
"ZukunftBrauchtum" - Fördermittel für Vereine
Für Karnevalsvereine gibt es vom Land NRW finanzielle Unterstützung, weil die aktuelle Session wieder coronabedingt nicht wie gewohnt stattfinden kann. Bis zu 50 Millionen Euro werden dafür bereitgestellt. Das hat Heimatministerin Scharrenbach jetzt nach einem Treffen mit verschiedenen Verbänden mitgeteilt.
Das Programm "ZukunftBrauchtum" soll die Ausfall- und Vorbereitungskosten für abgesagte Brauchtumsveranstaltungen der Vereine übernehmen. Maximal sind pro Veranstaltung 5.000 Euro möglich.
Den Präsidenten des FestAusschusses Aachener Karneval, Frank Prömpeler freut die Entscheidung. Für den Erhalt des immateriellen Kulturerbes „Rheinischer Karneval“ ist dieser Baustein von großer Bedeutung, so Prömpeler.
Das Antragsverfahren soll am 3. März starten.
Weitere Infos des Landes:
Antragsberechtigt sollen grundsätzlich Vereine oder Körperschaften sein, die sich der traditionellen Brauchtumspflege durch Veranstaltungen, insbesondere im Zusammenhang mit Karneval oder dem Schützenwesen, widmen. Es sollen abgesagte Veranstaltungen im Durchführungszeitraum vom 1. November 2021 bis zum 31. Mai 2022 umfasst werden.
Mögliche Leistungen nach der neuen Förderrichtlinie „ZukunftBrauchtum“ werden auf 90 % der in Ansatz gebrachten Ausgaben und grundsätzlich auf maximal 5 000 Euro je Veranstaltung beschränkt.
Insgesamt wird das neue Programm drei Förderrichtlinien umfassen: Neben der Wiederauflage der Insolvenzabsicherung wird auch das Landesprogramm „NeustartMiteinander“ in die Zukunft gerichtet werden. Zeitgleich zu den Gesprächen wird derzeit das Antragsverfahren für „ZukunftBrauchtum“ programmiert, welches ab dem 3. März 2022 zur Verfügung stehen soll.
In der kommenden Woche werden die Förderinhalte zudem mit den Spitzenorganisationen des Schützenwesens in Nordrhein-Westfalen ausgetauscht werden.
Veröffentlicht: Montag, 21.02.2022 06:30