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Wieder Streik an der Uniklinik RWTH Aachen
© Antenne AC
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Wieder Streik an der Uniklinik RWTH Aachen

Von den Streiks an den Unikliniken in NRW im Zusammenhang mit der laufenden Tarifauseinandersetzung ist am Donnerstag auch wieder die Uniklinik RWTH Aachen betroffen. Für die Dauer der Streikmaßnahmen sind "Notdienstvereinbarungen zum Schutz der Patienten" vereinbart worden, heißt es. Trotzdem sei mit Einschränkungen zu rechnen. Mit den Streiks will die Gewerkschaft ver.di vor der dritten Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst am kommenden Wochenende den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. ver.di vertritt in der Aachener Uniklinik 6000-7000 Beschäftigte. Gefordert wird unter anderem fünf Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 150 Euro bei einer Laufzeit von einem Jahr.

Veröffentlicht: Donnerstag, 25.11.2021 06:07

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Zentraler Streiktag in Düsseldorf am Donnerstag

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Die Gewerkschaft ruft die Streikenden dazu auf, sich auch am zentralen Streiktag in Düsseldorf vorm Landtag am Donnerstag zu beteiligen.

"Die Streikenden haben in den letzten Wochen deutlich gemacht, dass die Blockadehaltung der Arbeitgeber nichts mit ihrer Lebenswirklichkeit zu tun hat", sagt Verdi-Landesleiterin Schmidt. "Sie empfinden es als empörend, dass trotz außergewöhnlicher Leistungen in der Pandemie keinerlei Form von Wertschätzung erkennbar ist." Es grenze an - so wörtlich - "Kurzsichtigkeit", wie die Arbeitgeber die Leistungen im Gesundheitswesen ausblendeten. Laut Schmidt fehlt der Blick für fehlendes Personal, hohe Belastungen und andauernde Leistungen am Limit.

Verdi fordert für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder eine Einkommenserhöhung um fünf Prozent, mindestens aber 150 Euro bei einer Laufzeit von einem Jahr. Die Löhne und Gehälter im Gesundheitswesen sollen tabellenwirksam um 300 Euro pro Monat steigen, die Ausbildungsvergütungen um 100 Euro.

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