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Welche Langzeitfolgen hat Corona?
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Welche Langzeitfolgen hat Corona?

Welche Langzeitfolgen hat eine Corona-Infektion auf die Gesundheit? Um das rauszufinden, führt das Rhein-Maas Klinikum gemeinsam mit der Uniklinik Bonn eine Studie zu Folgeerscheinungen nach einer Erkrankung an COVID-19 durch. Drei von vier Infizierten würde auch sechs Monate später noch unter COVID-19-Symptomen leiden, heißt es. Untersucht werden die Auswirkungen von COVID-19 auf die Lungenfunktion und den Gasaustausch. Für die Studie sucht das Rhein-Maas Klinikum auch noch Studienteilnehmer, die über 65 Jahre alt sind und nach dem 15. Dezember positiv getestet wurden.

Ausschlusskriterien sind eine bekannte stabile oder instabile koronare Herzerkrankung (KHK), eine bekannte Lungenfibrose oder eine bekannte Diffusionsstörung der Lunge. Die Tests finden an drei Terminen statt und dauern jeweils etwa 45 Minuten. Sie finden etwa acht, zwölf und 16 Wochen nach überstandener Infektion statt. Eine Terminvergabe ist notwendig. Bei der Untersuchung werden ein großer Lungenfunktionstest, ein 6-Minuten-Gehtest und eine kapilläre Blutgasanalyse aus dem Ohr vorgenommen. Für Teilnehmer gibt es eine Aufwandsentschädigung von 150 Euro.

Die Untersuchung findet im Rhein-Maas Klinikum, Mauerfeldchen 25, in Würselen statt. Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind und Interesse besteht, ist Sarah Faust, Ärztin in der Lungenklinik, Ansprechpartnerin für die Studie (Tel.: + 49 159 06770023 oder E-Mail: covid-studie@rheinmaasklinikum.de).

Veröffentlicht: Freitag, 26.02.2021 08:47

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