
In Würselen-Pley ist der Zustand der alten Schwarzpappel aus dem Jahr 1800 direkt vor der Antonius-Kapelle nach wie vor besorgniserregend, teilt die Stadt mit.
Eine Schalltomografie habe zuletzt den Verdacht bestätigt, dass auch der Stammkopf des Baums von einem ausgedehnten Fäulnisprozess betroffen ist.
Die Umweltbehörde der StädteRegion hat aktuell nochmal einen Rückschritt der Krone veranlasst. Außerdem ist eine weitere Vitalisierungsmaßnahme geplant, die schon in Herzogenrath-Merkstein bei einer Esskastanie erfolgreich gewesen sei. Man hofft, dass das auch in Würselen hilft.
Dennoch muss man schon jetzt "A-Stützen" von der Unteren Naturschzutzbehörde an der Pleyer Pappel anbringen lassen, um den Baum stabil zu halten.
Schon im letzten September hat die Naturdenkmalkontrolle gezeigt, dass es um die Schwarzpappel nicht gut steht. Diverse Düngungs- und Rückschnittversuche haben seitdem auch zu keiner Besserung geführt.
Der Baum ist laut Unterlagen der Stadt im Jahr 1800 direkt neben der Kapelle in Pley gepflanzt worden, normalerweise werden solche Bäume nur zwischen 60 und 80 Jahre alt. Er ist einer der etwa 200 Bäume in der StädteRegion, die als Naturdenkmal gelten. Vermutlich ist die Trockenheit der letzten Jahre der Hauptgrund für die deutliche Zustandsverschlechterung.
(Die Fotos stammen vom September 2022, als die Naturdenkmalkontrolle den starken Pilzbefall nachgewiesen hat.)
