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Weheüberleitungsstollen für Trinkwasser und Hochwasserschutz
© WVER
Die Wehebachtalsperre zwischen Stolberg und Hürtgenwald. Sie liefert Trinkwasser für den Raum Aachen und Düren, außerdem trägt sie zum Hochwasserschutz am Unterlauf des Wehebachs bei.
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Weheüberleitungsstollen für Trinkwasser und Hochwasserschutz

Veröffentlicht: Montag, 16.03.2026 13:52

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Ab Stolberg-Zweifall soll bis 2029 ein rund 5 km langer Wasser-Überleitungsstollen vom Hasselbach zur Wehebachtalsperre gebaut werden - der "Weheüberleitungsstollen". 

Dahinter stehen der Trinkwasser-Versorger und Talsperrenbetreiber WAG (Wassergewinnungs- und -aufbereitungsgesellschaft Nordeifel mbH) und der Wasserverband Eifel-Rur (WVER).

Der Stollen soll die Trinkwasserversorgung im Raum Aachen/Düren robuster machen und auch den Hochwasserschutz verbessern. 

Er wird an der Jägerhausstraße oberhalb von Zweifall beginnen und an der Stauwurzel des Roten Wehebachs in die Talsperre münden. Der Tunnel soll mit leichtem Gefälle verlaufen, etwa 3,5 Meter Durchmesser haben und bis zu 12 Kubikmeter Wasser pro Sekunde in die Talsperre leiten. 

Laut dem Wasserverband könnten dadurch die Hochwasserspitzen bei einem „Jahrhunderthochwasser“ in Zweifall um rund 74 Prozent sinken - in Stolberg und Eschweiler um etwa 15 Prozent.

Die Kosten werden auf rund 64 Millionen Euro geschätzt, Fördermittel dafür sind beantragt. 

Mehr Infos findet Ihr bei Bedarf HIER.

Eine öffentliche Info-Veranstaltung dazu wird am Dienstag, 24. März 2026, 19 Uhr, im Gasthof Zur Post, Saal Frösch, Jägerhausstraße 23, 52224 Stolberg-Zweifall, ausgerichtet.

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Weheüberleitungsstollen für Trinkwasser und Hochwasserschutz
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