
Wasserverband zieht Warnung für Wassersportler zurück
Der Wasserverband Eifel-Rur hat die Warnung für Wassersportler auf dem Rursee zurückgenommen. Denn das Treibgut, das durch das Hochwasser in die Talsperre gelangt ist, habe sich mittlerweile zum Großteil in den Uferböschungen abgelagert. Das Baden im Rursee ist dafür nur an ausgewiesenen Stellen erlaubt - und zwar dem Badestrand Eschauel und der Neuen Mitte Woffelsbach. Zudem rücken nach dem Hochwasser jetzt die Talsperren stärker in den Blick. Aus der Rurtalsperre und der Urfttalsperre wurden Wasserproben genommen. Sie werden auf Benzin, Heizöl und Metall-Spuren aus den Überflutungsgebieten untersucht. Die Überwachung der Gewässergüte dort liegt in der Zuständigkeit der Gesundheitsämter. Der Wasserverband bittet Badewillige, sich entsprechend dort zu informieren, ob ein Baden gefahrlos möglich ist.Der Wasserverband betont, dass nicht nur im Zusammenhang mit den Einträgen aus dem Hochwasser, sondern generell für den Wassersport das Prinzip der eigenverantwortlichen Entscheidung gilt.
Veröffentlicht: Freitag, 30.07.2021 06:21