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Warnstreik bei ASEAG, ESBus und APAG am Dienstag
© ASEAG/Paul Heesel
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Warnstreik bei ASEAG, ESBus und APAG am Dienstag

Veröffentlicht: Freitag, 10.02.2023 11:14

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(Update)

Am kommenden Dienstag fällt der Busverkehr der ASEAG aus wegen eines ver.di-Warnstreiks im Öffentlichen Dienst.

Deswegen werden deren Busse dann den ganzen Tag lang nicht fahren. Der Streik betrifft den gesamten Linienverkehr in Stadt und Städteregion Aachen.

Die Busse der ASEAG-Auftragsunternehmen werden aber voraussichtlich unterwegs sein, diese Unternehmen haben nichts mit den laufenden Tarifverhandlungen zu tun. Dennoch kann sich der Streik auch auf den Einsatz der Auftragsunternehmen auswirken.

Zu den Fahrten der Auftragsunternehmen, die wohl verkehren werden, gehören:

  • der Busverkehr in der Eifel einschließlich der Schnellbuslinien zwischen Aachen und Eifel
  • die NetLiner in Monschau, Roetgen, Aachen-Süd, Aachen-Nord (Laurensberg / Richterich und Umgebung)
  • die Fahrten von WestVerkehr und Rurtalbus
  • und sonstige Fahrten, die von den Auftragsunternehmen der ASEAG durchgeführt werden

Ein planmäßiger Linienverkehr könne jedenfalls nicht gewährleistet werden, heißt es.

Auch das Kunden-Center der ASEAG in Aachen könnte betroffen sein.

Außerdem hat ver.di auch die Mitarbeiter des Eschweiler Busunternehms ESBus und die des Aachener Parkhausbetreibers APAG zum Streik aufgerufen

Die ASEAG sagt, sie wird versuchen, so gut es geht, die noch stattfindenden Fahrten über die Mobilitäts-Apps "movA" und "naveo" sowie über die elektronischen Fahrplananzeigen an den Haltestellen mitzuteilen.

Voraussichtlich werden am Dienstag auch die APAG-Parkhäuser in Aachen betroffen sein und zumindest teilweise nicht öffnen können wegen des Streiks. Dazu gibt es von der APAG selbst aber bisher (Freitagnachmittag) noch keine Informationen.

ver.di will mit dem Streikaufruf an alle Tarifbeschäftigten, Auszubildenden und Studierenden bei ASEAG, APAG und ESBus zeigen, dass sich auch die Beschäftigten im wichtigen Mobilitätssektor auf eine "verlässliche und dauerhafte Sicherung ihrer Einkommen" verlassen können müssen. Die Mobilität der Stadt und der Städteregion hänge an einer verlässlichen Infrastruktur, es seien die Menschen, die das sichern und im Rahmen der Daseinsvorsorge ihren unverzichtbaren Beitrag dazu für die Bürgerinnen und Bürger leisten, so die Gewerkschaft.

Auf dem ASEAG-Betriebshof wird die Gewerkschaft ver.di am Dienstag auch eine Abordnung der hiesigen Ortsgruppe von "Fridays for Future" erwarten.

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