
Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW warnt weiterhin dringend davor, die Wälder zu betreten.
Durch die lange Regenperiode der letzten Wochen sind viele Waldböden aufgeweicht. Der Regen der Sturmnacht hat die Lage noch verschärft. Wurzeln haben weniger Halt im aufgeweichten Boden und können im Sturm leichter umfallen.
Viele Bäume sind durch die vergangenen Dürrejahre und den Borkenkäferbefall geschädigt. Daher ist - noch häufiger als sonst - mit herausbrechenden Ästen und umstürzenden Bäumen zu rechnen.
Die Gefahr bleibt auch nach dem Sturm bestehen! Angebrochene Bäume können oft erst nach dem Sturm umfallen oder in den Baumkronen verkeilte Äste können auch später noch hinabfallen.
Bitte bringen Sie sich selbst und die Rettungskräfte nicht in Gefahr und verzichten Sie auf Waldbesuche auch in den Tagen nach den Stürmen!
Mit Bäumen versperrte Waldwege sind auch für Rettungskräfte nicht passierbar und müssen erst aufwändig freigesägt werden.
