
Jugendliche aus der Region werden immer öfter zum Waschen illegaler Gelder missbraucht - und sie machen sich dabei auch selbst strafbar.
Laut der Aachener Polizei gehen Täter, die Geld aus kriminellen Taten sauber bekommen wollen, auf Schüler zu, um an deren Bankkarte und PIN-Nummer zu kommen.
Auf diese Konten werden die Beträge dann kurz verschoben, um sie sofort wieder abzuheben. Wenn dann der Verlust oder Missbrauch der Bankkarte mit etwas Verzögerung gemeldet wird, ist das Geld schon wieder weg.
Die rechtmäßigen Karteninhaber, die später auf der Wache fälschlicherweise behaupten, ihre Karte sei gestohlen worden, machen sich auch strafbar.
Bei der Aachener Polizei laufen schon mehrere Ermittlungen zu solchen Fällen.
Die Polizei vermutet, dass teilweise erheblicher Druck auf die Jugendlichen ausgeübt wir, damit sie die Daten und Karten herausgeben.
Sie rät dazu, sofort bei ihr Anzeige zu erstatten - wenn die jungen Leute nicht in den Verdacht der Mittäterschaft geraten wollen. Denn solche verzögerten Diebstahlanzeigen werden von den eigentlichen kriminellen Geldwäschern belohnt.
Die Sparkasse Aachen hat schon alle weiterführenden Schulen hier in der Region schriftlich vor der Masche gewarnt.