
Vorerst kein Karlspreis für Selenskyj und Ukraine
Das Aachener Karlspreisdirektorium wird vorerst keinen außerordentlichen Karlspreis an den ukrainischen Präsidenten Selenskyj und sein Land verleihen. Das hat der Vorsitzende des Direktoriums, Jürgen Linden, Antenne AC gesagt. Aktuell seien andere Dinge wie schwere Waffen, Lebensmittel und finanzielle Hilfen wichtiger.
Als Karlspreis wolle man kein Trostpflaster verleihen, so Linden. Die Entscheidung will das Direktorium erst mit den Ukrainern besprechen und das sei erst nach dem Krieg möglich.
Nach Beginn des Krieges in der Ukraine haben über 130 EU-Parlamentarier sich für einen außerordentlichen Karlspreis ausgesprochen. Vor wenigen Tagen hat sich auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen der Forderung Parlamentariern angeschlossen.
Veröffentlicht: Freitag, 22.04.2022 10:22
Das Karlspreis-Rahmenprogramm:
Auch wird der Karlspreis in diesem Jahr ganz im Zeichen des Ukrainekrieges stehen. Es sei nicht die Zeit, Europa zu feiern, sondern sich der Ernsthaftigkeit der Lage bewusst werden. Das zeigt sich auch im Rahmenprogramm, so der Vorsitzende des Direktoriums, Jürgen Linden:
Europa müsse sich seiner neuen Schutz- und Verteidigungsfunktion bewusst werden:
Es müssen Zeichen gesetzt werden:

