Anzeige
Vor Gottesdienst: Ärger um Laschet-Plakate
©
53,3 Prozent aller 1,23 Millionen Straftaten konnte die Polizei in NRW aufklären.
Teilen: mail

Vor Gottesdienst: Ärger um Laschet-Plakate

Klimaschützer haben am Wochenende in Aachen Laschet-kritische Plakate gezeigt und sind mit der Aachener Polizei aneinandergeraten.

Vor dem Gedenkgottesdienst im Aachener Dom, an dem auch Kanzlerkandidat Armin Laschet teilgenommen hat, haben die Aktivisten Plakate unter anderem mit der Aufschrift "Armin Laschet, der Braunkohle-Junkie" hochgehalten.

Die Polizei habe das verboten, weil es eine unangemeldete Kundgebung sei, heißt es in einer Mitteilung der Gruppe "Hambi Support Aachen". Nach dem Platzverweis haben die Klimaschützer die Plakate an anderer Stelle hochgehalten. Daraufhin seien die Schilder von den Beamten beschlagnahmt worden. Die Gruppe sieht den Einsatz der Polizei als Eingriff in die Meinungsfreiheit.

Die Aachener Polizei teilt dazu mit, dass die Versammlung nicht ordnungsgemäß angemeldet gewesen sei, obwohl man die Möglichkeit dazu gehabt hätte. Eine Spontandemo hat sie nach Prüfung ausgeschlossen. Der Veranstalter habe eine Strafanzeige erhalten wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz und man habe Platzverweise für ihn und seine Begleiter ausgesprochen.

Veröffentlicht: Montag, 30.08.2021 08:39

Anzeige
Anzeige
Anzeige