
Zum Start der europäischen RoadPol-Aktion hat die Aachener Polizei am Donnerstag einen umfangreichen Kontrolltag durchgeführt.
In Aachen und Stolberg wurden zwischen 10 und 22 Uhr knapp 390 Personen und 350 Fahrzeuge überprüft.
Dabei haben die Polizisten 167 Verwarnungsgelder ausgesprochen und 15 Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt.
Ein besonderer Fokus lag auf Radfahrern und E-Scooter-Fahrern, die Fußgänger gefährden.
Bei Motorradkontrollen sind vor allem Geschwindigkeitsverstöße aufgefallen.
Auch in Ostbelgien ist kontrolliert worden
Beim „Euregionalen Verkehrssicherheitstag" in Ostbelgien am Donnerstag ist vor allem rund um Schulen und auf Schulwegen kontrolliert worden.
Dort wollte man vor allem die Sicherheit während der Schulbeginnphase erhöhen. Insgesamt haben die belgischen Radargeräte 2.248 Fahrzeuge erfasst. Die Polizei hat dabei 66 Geschwindigkeitsüberschreitungen, zehn Fälle von Handy-Nutzung am Steuer und fünf Verstöße gegen die Kindersicherungspflicht dokumnetiert. Darüberhinaus wurde ein Auto ohne Versicherungsschutz sichergestellt- und drei Kleinkrafträder verstießen gegen technische Bestimmungen.
In Ostbelgien ist dazu noch am Donnerstag eine Schwerpunktkontrolle des Schwerlast- und Güterverkehrs gelaufen. Dabei sind zwischen 08:30 und 14 Uhr 55 Fahrzeuge überprüft worden. Die Bilanz: 6 Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten, 14 gegen technische Bestimmungen und 2 gegen die Fahrtenschreiber-Gesetzgebung. Hinzu kam ein Verstoß gegen die Pflichtversicherung.
Außerdem sind zwei Fahrer aufgefallen, die unrechtmäßig Heizöl als Kraftstoff verwendet haben.
Die Summe der verhängten Bußgelder belief sich auf über 18.000 Euro.