
Vertrag für Strukturwandel im Revier
Der Ausstieg aus der Braunkohleverstromung bis 2038 ist beschlossen.
Die NRW-Landesregierung und Vertreter des Rheinischen Reviers haben am Dienstag den "Revier-Vertrag" über die künftige Entwicklung unterzeichnet. Neben Ministerpräsident Armin Laschet hat auch Städteregionsrat Tim Grüttemeier unterschrieben.
Für den Strukturwandel stehen fast 15 Milliarden Euro zur Verfügung. Ein Teil der 9000 Arbeitsplätze soll schon in den kommenden Jahren wegfallen - vorher sollen aber neue entstehen.
Kritik kommt von den Grünen und der SPD. Die Inhalte des Vertrages seien nicht umfassend genug, um Perspektiven zu schaffen. Ende 2022 würden schon über 3000 Arbeitsplätze wegfallen. Beschäftigte benötigten Perspektiven und Taten, so Stefan Kämmerling, der SPD-Landtagsabgeordneter für Eschweiler, Monschau, Roetgen, Simmerath und Stolberg. Auch die fehlenden Möglichkeiten, mitzuwirken, kritisiert er.
Veröffentlicht: Mittwoch, 28.04.2021 05:36