
Wie immer am Internationalen Antikriegstag sind am 1. September die Aachener Friedenspreise verliehen worden.
Die Auszeichnungen sind diesmal an den "Feministischen Antikriegswiderstand" aus Russland und den "Human Rights Defenders Fund" aus Israel/Palästina gegangen.
Beide Initiativen wurden geehrt, weil sie sich mit viel Mut und Zivilcourage gegen Unrecht einsetzen und Andere in ihrem Engagement unterstützen.
FAR ("Feminist Anti-War Resistance") ist ein queer-feministisches Netzwerk, das innerhalb Russlands und aus dem Ausland mit diversen, friedlichen Mitteln gegen den Krieg opponiert und sich dadurch massiver Repression aussetzt.
Der HRDF (Foto oben) ist eine Organisation von Rechtsanwält*innen, -berater*innen und Aktivist*innen, die Aktivismus für Menschenrechte und gewaltfreien Widerstand u.a. gegen die israelische Besatzung in der Westbank unterstützen und für faire Gerichtsverfahren sowie gegen rechtliche Schikanen kämpfen.
