
© Anja Giesen/Bauerninitiative Voreifel
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Verhandlung über Tötung wegen Rinderherpes-Virus
Am Aachener Verwaltungsgericht wird Montag über die mögliche Tötung von knapp 700 Rindern auf drei Aachener Bauernhöfen verhandelt. Die Tiere tragen den Rinderherpes-Virus in sich und sollen deswegen getötet werden. Die Städteregion will damit verhindern, dass sich die Seuche ausbreitet. Die Bauern fordern eine Änderung der Rinderherpes-Verordnung. Mit verschiedenen Aktionen wie einer Menschenkette und einer Online-Petition haben sie gegen die Tötung demonstriert. Für Menschen ist das Rinderherpes-Virus ungefährlich. Zu Verhandlung heute ist auch ein Virusexperte geladen. Wann eine endgültige Entscheidung in der Sache fällt ist noch unklar.
Veröffentlicht: Montag, 03.02.2020 05:45
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