
(Update)
Das Aachener Landgericht hat am Dienstagvormittag einen 30-jährigen Mann aus dem Kreis Heinsberg zu neun Jahren Haft verurteilt.
Er wurde schuldig gesprochen wegen besonders schwerer Vergewaltigung in sechs Fällen, sieben weiteren Vergewaltigungen und einer großen Anzahl anderer Straftaten wie zum Beispiel dem Besitz von Kinderpornografie und Ähnlichem.
Außerdem bleibt die Anordnung der Sicherungsverwahrung vorbehalten. Das bedeutet, man kann jetzt noch nicht festellen, ob er gefährlich für die Allgemeinheit bleibt, das ist allerdings wahrscheinlich. Am Ende der Haftstrafe wird deswegen überprüft, ob die Sicherungsverwahrung angeordnet werden muss.
Von den 44 angeklagten Fällen ist der Mann in 13 Fällen verurteilt worden, die anderen Fälle wurden eingestellt. Laut Gericht haben sich das Geständnis und die Kooperationsbereitschaft des Angeklagten strafmildernd ausgewirkt, er habe außerdem Reue und Einsicht gezeigt.
Die Taten hat der Mann zwischen März 2021 und September 2024 begangen. Außerdem hat er Opfer ohne ihr Wissen gefilmt.
Der Prozess lief seit Oktober.