
Urteil nach Pinkpop-Unfall
Der Niederländer, der vor zwei Jahren beim Pinkpop-Festival in Landgraaf mit seinem Auto in eine Gruppe sitzender Menschen gefahren ist, muss 120 Sozialstunden ableisten.
Wegen unaufmerksamen Fahrens und Fahrerflucht hat ihn ein Maastrichter Gericht verurteilt, außerdem muss er ein halbes Jahr den Führerschein abgeben.
Bei dem Unfall ist damals ein Mann gestorben und drei andere Leute sind schwer verletzt worden.
Das Gericht begründet sein Urteil damit, dass der Angeklagte nicht vorbestraft gewesen ist und die Straße schon um 4 Uhr in der Frühe wieder freigegeben worden ist, obwohl sie bis um sechs hätte gesperrt sein sollen. Und das Tempolimit von 30 km/h sei nicht ausreichend ausgeschildert gewesen.
Dass der Autofahrer am Steuer telefoniert hat, ist ihm nicht nachgewiesen worden.
Veröffentlicht: Donnerstag, 30.07.2020 09:03