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Urteil im Steinwerfer-Prozess erwartet
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Urteil im Steinwerfer-Prozess erwartet

Am Aachener Landgericht fällt am Freitag das Urteil im Prozess um den Angeklagten, der Steine auf Fahrzeuge von RWE Power und Subunternehmen geworfen hat. Während der Verhandlung hat der 54-Jährige aus Titz die Taten gestanden. Er hat die Steine geworfen, um gegen den Braunkohletagebau zu protestieren, sagt er. Er habe nicht damit gerechnet, dass jemand zu Schaden kommen könnte. Der 54 Jährige ist wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und in zwei Fällen wegen versuchten Mordes angeklagt. Zwar sei niemand verletzt worden, das sei aber nur einem glücklichen Umstand zu verdanken, heißt es von der Staatsanwaltschaft. Sie fordert eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren und zehn Monaten.

Veröffentlicht: Freitag, 18.09.2020 05:23

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