
Unfallprävention per VR
Die Aachener Polizei gehört zu den zehn Kreispolizeibehörden in NRW, die ab Mai vom Innenministerium mit VirtualReality-Brillen ausgestattet werden.
Die VR-Brillen sollen in der Unfall-Prävention eingesetzt werden, sie sollen Verkehrsteilnehmern ermöglichen, einen Unfall und dessen Folgen erlebbar zu machen - auch aus unterschiedlichen Perspektiven. So könne man beispielsweise virtuell nachvollziehen, wie ein Radfahrer es erlebt, von einem LKW abgedrängt zu werden - und welchen Blick ein Kraftfahrer aus seinem Führerhaus hat. Damit werde das gegenseitige Verständnis unterschiedlicher Verkehrsteilnehmer füreinander gefördert, so Innenminister Reul.
Das „Pilotprojekt Virtual Reality Brillen zur Verkehrsunfallprävention in NRW“ läuft voraussichtlich bis zum 31.Dezember 2021. Neben Aachen nehmen die Polizeibehörden von Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Höxter, Köln, Münster, Paderborn, Unna und dem Rhein-Erft-Kreis teil.
Veröffentlicht: Dienstag, 27.04.2021 11:27