
Auf der Rue de Wattrelos zwischen Eschweiler und Alsdorf sieht die NRW-Landesregierung Handlungsbedarf.
Das hat sie auf eine Anfrage des heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling geantwortet, der einen Ausbau der Straße fordert. Laut Polizei sind auf der Rue de Wattrelos seit 2020 über 140 Unfälle passiert, die Unfallkommission hat entlang der Strecke sechs Unfallschwerpunkte ausgemacht. Die meisten Unfälle dort gehen zurück auf zu geringen Abstand, zu hohe Geschwindigkeit und Vorfahrtsverstöße sowie die hohe Verkehrsbelastung auf der Straße.
Jetzt will man mögliche Ausbaumaßnahmen weiter prüfen, es gibt aber keine konkreten Pläne. Die Landesregierung geht außerdem davon aus, dass der Verkehr auf der Rue de Wattrelos in der Zukunft noch weiter zunimmt.
Stefan Kämmerling: „Die Antwort der Landesregierung bestätigt, was Pendlerinnen und Pendler täglich erleben: Diese wichtige Verkehrsachse stößt längst an ihre Grenzen. Ich fordere einen leistungsstarken Ausbau der Rue de Wattrelos von der Kreuzung Aachener Straße in Eschweiler bis nach Alsdorf. Nur so können Pendlerströme künftig besser fließen, Staus reduziert und die Straße deutlich sicherer werden.“ Aus Sicht Kämmerlings muss dabei nicht nur die Strecke selbst in eine leistungsfähige Gesamtplanung einbezogen werden, sondern auch die Knotenpunkte entlang der Verbindung – insbesondere im Bereich Aachener Straße und der Anschlussstellen zur A4 und A44.
