
NRW-Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen hat heute die RWTH-Uniklinik besucht.
Die aus Aachen stammende Politikerin hat sich einen Einblick vom Umbau der Uniklinik verschafft. Das Land NRW stellt dafür rund 140 Millionen Euro zur Verfügung - und ein großer Teil davon entfällt auf die Sanierung des denkmalgeschützten Kerngebäudes der Uniklinik.
Die ersten Baupläne haben Pfeiffer-Poensgen überzeugt, hat sie Antenne AC gesagt.
Momentan geht man davon aus, dass diese Baumaßnahmen bis 2025 dauern.
Die exakt 142,8 Miilionen Euro der Landesregierung kann die Uniklinik gut gebrauchen, 2020 hat sie pandemiebedingt einen Fehlbetrag von rund 60 Millionen Euro verkraften müssen. Von dem Geld fließen rund 120 Millionen Euro in den Umbau und die Sanierung des Hauses, die restlichen 22 Millionen stehen für Investitionen in die IT-Infrastruktur und für Ersatzbeschaffungen von Geräten und Anlage bereit.
Folgende Maßnahmen finanziert das Land:
- Radiopharamaklabor: 13 Millionen Euro
- Erneuerung der Sicherheitsbeleuchtung: 3 Millionen Euro
- Brandschutz-Ertüchtigung/Anpassungen Labore Molekulare Medizin: 5 Millionen Euro
- Psychiatrie: 6 Millionen Euro
- Brandschutzsanierung: 76 Millionen Euro
- Modulbau Digitale Pathologie: 10 Millionen Euro (mehr dazu folgt hier unter dieser Liste)
- Brandschutz-Ertüchtigung/Sanierung Wäscherei: 7 Millionen Euro
Rechner statt Mikroskop - unter diesem Motto möchte die Uniklinik als eine der ersten Unikliniken in Deutschland ihre Pathologie voll digitalisieren. Das Land NRW stellt dafür rund 10 Millionen Euro zur Verfügung. Damit möchte man nicht nur die üblichen Abläufe vereinfachen, sondern auch menschliche Fehler vermindern, hat der Vorstandsvorsitzende der Uniklink, Thomas Ittel, Antenne AC gesagt:




