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Ukraine-Flüchtlinge in Aachen
© Stadt Aachen/Andreas Herrmann
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Ukraine-Flüchtlinge in Aachen

Veröffentlicht: Donnerstag, 14.04.2022 09:50

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In den Übergangswohnheimen, Hotels und neun Turnhallen hat die Stadt Aachen bisher knapp 1.150 Flüchtlinge aus der Ukraine untergebracht.

Wie viele ukrainische Flüchtlinge darüber hinaus eine private Unterkunft gefunden haben, ist nicht bekannt. Fest stehe nur, dass bisher 2.800 Flüchtlinge Sozialleistungen von der Stadt erhalten, heißt es.

Von den in den Turnhallen untergebrachten rund 800 Menschen haben inzwischen über 330 Personen in Wohnungen wechseln können. Täglich kommen momentan rund 20 geflüchtete Menschen in Aachen an – vor allem aus der Ukraine, aber auch aus unterschiedlichen Drittländern wie Syrien, dem Iran und Nordafrika.

Als kurzfristige Unterbringungsmöglichkeit ist mittlerweile das Ankunftszentrum auf dem Sportplatz Siegel als erste Anlaufstelle für alle Geflüchteten belegbar. Das Zentrum an der Robert-Schumann-Straße besteht aus drei Schlafzelten, einem Catering – und einem Verwaltungszelt, einem Waschzelt, sowie WC- und Duschcontainern. Maximal 500 Menschen können hier kurzfristig untergebracht werden. Im Ankunftszentrum soll ein erstes, so genanntes Clearing stattfinden, in dem die individuellen Bedarfe der Menschen abgefragt, Leistungsmöglichkeiten geklärt, aber auch Gesundheitsthemen besprochen sowie bereits Verbindungen zu den Ehrenamtler*innen vor Ort geknüpft werden. Geplant ist, die geflüchteten Menschen so schnell wie möglich weiter in Wohnungen, in Gemeinschaftsunterkünfte oder - im Notfall - auch in Turnhallen zu vermitteln.

Die Hilfsbereitschaft der Aachener, die geflüchteten Menschen so gut wie möglich zu unterstützen, bezeichnet die Stadt als "enorm" - ob im Umfeld des Ankunftszentrums in Burtscheid oder im Engagement Center im Depot Talstraße, wo ehrenamtliche Initiativen zur Bewältigung der akuten Notlage von Geflüchteten gebündelt werden. Das Angebot reicht inzwischen von der Vermittlung von privaten Wohnangeboten, Ausgaben von Sach- und Kleiderspenden über verschiedene, teils muttersprachliche Beratungsangebote bis hin zu Spielangeboten für Kinder und ihre Mütter.

Wer helfen möchte, kann sich HIER informieren.

Momentan gibt es besonders viele Anfragen und Angebote zur Miete zu abgeschlossenen Wohneinheiten. Damit die Stadt den Geflüchteten angemessene Unterkünfte zusichern kann, müssen die einzelnen Wohnungsangebote sorgfältig geprüft werden. Trotz des hohen Engagements der städtischen Mitarbeiter kann diese Prüfung einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Stadt bittet deshalb alle Anbieter von Wohnraum um Geduld.

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