
Überraschung: Prozess um Radfahrertod ausgesetzt
Am Aachener Landgericht hat es am Mittwoch zum Auftakt des Prozesses um den Unfalltod eines 19-jährigen Radfahrers in Würselen eine Überraschung gegeben:
Der Prozess gegen den mutmaßlichen Unfallverursacher ist nach der Verlesung der Anklage ausgesetzt worden und wird am 28. Februar neu beginnen.
Der Grund: Einer der Verteidiger ist nicht korrekt zu der Verhandlung geladen worden.
In dem Prozess angeklagt ist ein 35-Jähriger wegen versuchten Mordes durch Unterlassen - und ein 42-Jähriger wegen Beihilfe dazu. Der 35-Jährige soll im September angetrunken und ohne Führerschein den Radfahrer angefahren und ihm nicht geholfen haben. Beim Vertuschen des Vorfalls soll der 42-Jährige geholfen haben.
Jetzt ist mit einem Urteil frühestens am 3. April zu rechnen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 19.02.2020 06:44