
In Aachen ist das Terrassengästehaus der RWTH an der Maastrichter Straße wieder eröffnet worden.
Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) hat das Apartmentgebäude für die Uni grundlegend erneuert und energetisch saniert.
Neue Dämmung, moderne Technik und ein Gründach mit Solaranlage sorgen jetzt dort für mehr Energieeffizienz und Wohnkomfort in dem Bau von 1967.
Die zehn Apartments wurden barriereärmer und großzügiger gestaltet – ein Plus für internationale Forschende.
„Helle, offene Grundrisse mit großzügigen Terrassen und hervorragender Aussicht auf den Aachener Süden stellen eine ansprechende Wohn- und Arbeitsatmosphäre dar und laden ein, als Gast der RWTH im Terrassengästehaus zu wohnen. Die Sanierung bestärkt die RWTH in Ihrer Rolle als Gastgeberin für nationale und internationale Forschende“, so RWTH-Kanzler Thomas Trännapp.
Details zur Sanierung:
Im Mittelpunkt stand die energetische Modernisierung des Gebäudes. Eine neue Dach- und Fassadendämmung, dreifach verglaste Fenster und Türen sowie die Reduzierung von Wärmebrücken sorgen dafür, dass deutlich weniger Wärme verloren geht. Dezentrale Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung in jeder Wohnung gewährleisten ein angenehmes Raumklima und unterstützen gleichzeitig die Energieeinsparung. Ein Gründach mit einer Photovoltaikanlage ergänzt das nachhaltige Gesamtkonzept. Beheizt wird das Gebäude weiterhin über Fernwärme. Insgesamt erreicht das Haus nun einen energetischen Standard, der mit einem modernen Neubau vergleichbar ist.
Neben der energetischen Erneuerung wurde auch das Wohnkonzept modernisiert. Die zehn baugleichen Wohnungen mit jeweils rund 83 Quadratmetern wurden grundlegend überarbeitet und an heutige Bedürfnisse angepasst. Aus zwei kleineren Bädern entstand jeweils ein großzügiger Sanitärbereich mit zusätzlichem Gäste-WC. Neue Gegensprechanlagen sowie ein verbesserter sommerlicher Wärmeschutz durch die Verschattung der Südfassade steigern den Wohnkomfort deutlich. Der frühere Gemeinschaftsraum wurde zu einem barrierefreien Apartment umgebaut. In den übrigen Wohnungen konnten – bedingt durch die Hanglage des Gebäudes – gezielte Maßnahmen zur besseren Zugänglichkeit umgesetzt werden, etwa durch gut sichtbare und fühlbare Markierungen an Stufen.




