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Telemedizin in Apotheken zur besseren Medikamentenversorgung
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Telemedizin in Apotheken zur besseren Medikamentenversorgung

Veröffentlicht: Freitag, 26.05.2023 04:25

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Fachkräftemangel, Lieferengpässe und sinkende Bezahlung bei steigenden Belastungen sorgen aktuell für ein Apothekensterben bei uns in der Region. Um die Versorgung der Bevölkerung mit Medikamenten zu sichern, arbeiten die Städteregion Aachen und der Zweckverband Region Aachen jetzt mit Apotheken in der Region und der Apothekerkammer Nordrhein zusammen.

Im Rahmen des Projektes "Care and Mobility Innovation" werden Handlungsansätze erarbeitet. Erprobt werden sollen zum Beispiel digitale Service-Angebote wie telemedizinische Sprechstunden in Apotheken auf dem Land. So sollen Notdienst-Apotheken mit Hilfe eines per Videotelefonie zugeschalteten Arztes bspw. Puls oder Blutdruck messen und die passende Medikation abstimmen können, so Michael Ziemons, Gesundheitsdezernent der StädteRegion Aachen.

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Michael Ziemons, Gesundheitsdezernent der StädteRegion Aachen
Apotheken haben es aktuell schwer
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Michael Ziemons, Gesundheitsdezernent der StädteRegion Aachen
Telemedizinische Angebote in der Apotheke
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Zum ersten Mal erprobt werden soll die telemedizinische Sprechstunde in einer Apotheke in Roetgen.

Bei uns haben die Altkreiskommunen in den vergangenen fünf Jahren doppelt so viele Apotheken verloren, wie die Stadt Aachen. Hier sind es jetzt noch 67, statt zuvor 75. Grundsätzlich sollte man jeglichen Lösungsvorschlägen eine Chance geben, vor allem im ländlichen Raum, so Brigitte Kleinehanding von der Apothekerkammer Nordrhein.

Finanziell unterstützt wird das Projekt durch Fördermittel des Landes NRW und der europäischen Union.

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Brigitte Kleinehanding von der Apothekerkammer Nordrhein
Digitalen Lösungen im ländlichen Raum eine Chance geben
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