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Teilnehmer für Fußgänger-Experimente gesucht
© Forschungszentrum Jülich / Marc Strunz-Michels
Fußgänger-Experimente im vorangegangen Projekt BaSiGo, die 2013 in den Düsseldorfer Messehallen stattfanden.
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Teilnehmer für Fußgänger-Experimente gesucht

Das Forschungszentrum Jülich sucht aktuell 1.500 Probanden für Experimente mit Fußgängern.

Bei den Versuchen in Düsseldorf zwischen dem 8. und 11. November wird untersucht, wie sich die Sicherheit an überfüllten Bahnhöfen, beispielsweise zu Stoßzeiten oder nach Großveranstaltungen, verbessern lässt.

Die Experimente finden täglich von 8.30 bis 17 Uhr statt. Interessierte, die mindestens 18 Jahre alt sind, können sich als Probanden oder Helfer bewerben und bekommen eine Aufwandsentschädigung von 70 Euro pro Tag plus Mittags-Verpflegung.

Informationen zur Teilnahme und Anmeldung findet Ihr HIER.


Weitere Infos des FZ Jülich dazu:

Während der Experimente halten sich die Teilnehmer:innen unter anderem auf einem simulierten Bahnsteig auf oder proben das Ein- und Aussteigen an Zugtüren. Die Wege jeder einzelnen Person werden erhoben, so dass Abstände und Kontaktdauern der Personen bestimmt werden können. Hieraus lassen sich z. B. Aussagen zu potentiellen Ansteckungswahrscheinlichkeiten treffen. All das wird unter strengster Einhaltung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen realisiert, die mit den Genehmigungsbehörden abgestimmt werden. - Ziel des Projekts CroMa ist es, verbesserte bauliche Maßnahmen, neue Informations- und Raumnutzungskonzepte sowie ein geeignetes Crowd-Management für Bahnhöfe bei Belastungsspitzen oder in Pandemiesituationen zu erarbeiten. Aufgrund der seit Jahren steigenden Fahrgastzahlen kommt es vielfach zu überfüllten Bahnhöfen, die dem Ansturm nicht mehr gewachsen sind. Dadurch erhöhen sich die Risiken für gefährliches Gedränge auf dem Bahnsteig oder für Stauungen an Treppen und in Unter- oder Überführungen, die bis hin zu Stürzen ins Gleisbett oder zum vollständigen Erliegen des Verkehrs führen können. - Das Projekt „CroMa“ (Crowd-Management in Verkehrsinfrastrukturen) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert (www.sifo.de). Neben der koordinierenden Bergischen Universität Wuppertal sind das Forschungszentrum Jülich, die Ruhr-Universität Bochum sowie die D.LIVE beteiligt. Darüber hinaus sind Betreiber unterschiedlicher Verkehrsinfrastrukturen, Sicherheitsdienste, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben eingebunden, um zu gewährleisten, dass die erarbeiteten Lösungen und Konzepte praxisnah und anwendbar sind.

Veröffentlicht: Mittwoch, 18.08.2021 09:13

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