
© Anja Giesen/Bauerninitiative Voreifel
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Teilerfolg: Negativ auf Rinderherpes getestete Rinder dürfen am Leben bleiben
Die Auseinandersetzung um die drohende Tötung der von Rinderherpes betroffenen Rinder aus Aachen-Nütheim ist beendet: Landwirt Lambert Giesen hat eine Vereinbarung mit der Städteregion Aachen unterzeichnet, nach der alle Tiere am Leben bleiben können, die auf Rinderherpes negativ getestet werden. Dabei handelt es sich wahrscheinlich um rund ein Drittel der 500 Rinder, insbesondere Jungtiere und Kälber, die damit als Nachzucht in die neue Herde hineinwachsen können, heißt es vom Berufsverband FREIE BAUERN NRW. Der wertet das als Teilerfolg. Giesen hatte gegen die Tötungsanordnung geklagt und in erster Instanz verloren.
Veröffentlicht: Dienstag, 19.05.2020 14:57
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