
© NGG | Tobias Seifert
© NGG | Tobias Seifert
Ganz schön gepfeffert: „Was Profis in den Gastro-Küchen leisten, ist enorm. Das ist harte Arbeit unter Zeitdruck und bis spät in den Abend hinein. Da muss dann auch der Lohn passen“, sagt Tim Lösch von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in Aachen im Vorfeld der Tarifverhandlungen.
Anzeige
Für die rund 9.850 Gastro-Beschäftigten in der Städteregion Aachen will die Gewerkschaft NGG bei den anstehenden Tarifverhandlungen sechs Prozent mehr Lohn erreichen - plus kostenloses Fahrgeld für Azubis.
Die Tarifverhandlungen beginnen am Freitag.
Der Arbeitgeberverband Dehoga NRW bietet dagegen bisher ein Plus von 1,9 Prozent bzw. 31 Cent mehr pro Stunde.
Nach Ansicht des Aachener NGG-Geschäftsführers Tim Lösch verlieren Beschäftigte bei diesem Angebot real an Kaufkraft - und die Inflation wachse schneller. Ohne faire Löhne drohe eine Personalflucht aus der Branche, so die Gewerkschaft.
Anzeige