
Suizidprävention bei Kindern und Jugendlichen
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie werden immer deutlicher, vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Eine Aachener Psychotherapeutin hat deshalb eine Petition gestartet. Eva Maxion fordert ein flächendeckendes schulisches Angebot zur Suizidprävention. Sie erlebt viele junge Patienten, die Selbstmordgedanken oder -Pläne haben.
Neben Corona sind auch das Hochwasser, der Krieg und Klimawandel Auslöser dafür. Die Ereignisse sorgen für massive Zukunftsängste bei den Kindern und Gefühlen von Hilflosigkeit, so Maxion. Die Anfragen für einen Therapieplatz steigen in den letzten Monaten bei ihr und ihren Kollegen rasant an.
Aktuell haben fast 9.500 Menschen die Petition unterschrieben. Zur Petition geht's HIER lang.
Hinweis der Redaktion: Wenn Du suizidale Gedanken hast, findest Du unter anderem rund um die Uhr anonym Hilfe bei der Telefonseelsorge. Hier gibt es kostenfreie Beratungen in alles Lebenslagen und Krisen. Auch die „Nummer gegen Kummer“ ist anonym und kostenlos unter dem Kinder- und Jugendtelefon 116 111 (montags bis samstags von 14 - 20 Uhr) sowie dem Elterntelefon (montags bis freitags von 9 - 17 Uhr, dienstags und donnerstags bis 19 Uhr) unter 0800/111 0 550 erreichbar.
Veröffentlicht: Donnerstag, 04.08.2022 05:43