
Studierendenwerk vor Herausforderungen
Die steigenden Lebensmittelpreise stellen das Studierenwerk Aachen vor große Herausforderungen. Wegen der steigenden Einkaufspreise wird es immer schwieriger, kostendeckend zu produzieren. Bei manchen Mensa-Gerichten, die von der Produktion her aufwendiger sind, ist es schon jetzt nicht mehr möglich, so Studierendenwerk-Sprecherin Ute von Drathen. Im Juni hatten nach 12 Jahren die Essenspreise um 10 bis 30 Cent pro Gericht erhöht werden müssen.
Der momentan herrschende Personalmangel im Gastrobereich stelle aber gerade ein viel größeres Problem dar. Demnach werden dringend zusätzliche Produktions-, Ausgabe- und Spülkräfte gesucht, um das normale Angebot aufrechterhalten zu können.
Beim Studierendenwerk Aachen hofft man außerdem darauf, dass den Studenten in den jetzigen Krisenzeiten zusätzliche Hilfen angeboten werden. Gleichzeitig setze sich die Arbeitsgemeinschaft der 12 Studierendenwerke NRW auf Landesebene dafür ein, dass die Zuschüsse für die Studierendenwerke angepasst werden.
Sie benötigen demnach langfristig mehr Unterstützung, damit sie in Zeiten von hohen Betriebs- und Lebensmittelkosten nicht alles auf die Studierenden umlegen müssen.
Veröffentlicht: Montag, 22.08.2022 10:40