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Stromversorgung nicht gefährdet
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Stromversorgung nicht gefährdet

Der Ausstieg aus Kernenergie und Kohle gefährdet die Stromversorgung in Deutschland nicht entscheidend.

Das ist das Ergebnis einer neuen Studie der RWTH Aachen.

Demnach besteht keine akute Notwendigkeit, von den Ausstiegsplänen abzuweichen - auch wenn mittelfristig das Niveau der Versorgungssicherheit abnehmen werde. Allerdings dürften sich der Ausbau der Stromnetze und der Zubau der erneuerbaren Energien nicht wesentlich verzögern. Insbesondere die Windenergie müsse in den nächsten fünf Jahren im geplanten Umfang ausgebaut werden. Darüber hinaus sollten vorerst keine weiteren Kraftwerke stillgelegt werden.

Die Studie haben Professor Aaron Praktiknjo und sein Mitarbeiter Lars Nolting von der Juniorprofessur für Energieressourcen- und Innovationsökonomik der RWTH in der internationalen Fachzeitschrift "Applied Energy" veröffentlicht.

Veröffentlicht: Donnerstag, 02.04.2020 10:50

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