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Strom- und Gassparen bei der IHK
© IHK Aachen/Jörg Hempel
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Strom- und Gassparen bei der IHK

Um weniger Strom und Gas zu verbrauchen, hat auch die Aachener IHK Maßnahmen ergriffen.

Dazu gehört, dass die Warmwasser-Versorgung im IHK-Gebäude an der Theaterstraße (Foto) weitestgehend ausgesetzt wird. Dann werden Büros und Veranstaltungsflächen nur noch mit maximal 19 Grad beheizt. Beleuchtungen abseits von Arbeitsplätzen werden nach Möglichkeit abgeschaltet. Und Büroflächen, die durch mobiles Arbeiten frei geworden sind, werden örtlich zusammengezogen und nur mit der notwendigen Mindesttemperatur beheizt.

Die IHK erwartet dadurch "insgesamt einen meßbaren Einspar-Effekt", so Hauptgeschäftsführer Michael F. Bayer. Es gelte, dazu beizutragen, dass die Energieversorgung insbesondere sensibler Bereich jederzeit gesichert sei – und Bayer schließt dabei auch Produktionsbetriebe mit ein: „Die wirtschaftliche Folgen eines plötzlichen Blackouts können dort unmittelbar existenzbedrohend sein.“

Die gleiche Auswirkung habe übrigens eine Vervielfachung der Energiepreise, mit der sich nicht nur das produzierende Gewerbe, sondern nahezu jedes Unternehmen im Moment konfrontiert sehe. Bayer sagt: „Um die Gefahr massenhafter Insolvenz abzuwenden, brauchen wir mit den Corona-Hilfen vergleichbare, aber weniger bürokratisch zu beantragende Energiekosten-Zuschüsse für Unternehmen. Nicht morgen, sondern jetzt.“

Veröffentlicht: Donnerstag, 29.09.2022 08:54

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