Anzeige
Sternsinger: Ukrainische Kinder brauchen unsere Hilfe
© Projektpartner/Kindermissionswerk
Teilen: mail

Sternsinger: Ukrainische Kinder brauchen unsere Hilfe

Veröffentlicht: Freitag, 24.02.2023 10:41

Anzeige

Nach einem Jahr des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine weist das Aachener Kindermissionswerk "Die Sternsinger" auf das Schicksal der ukrainischen Kinder hin.

"Viele ukrainische Kinder sind seit Kriegsbeginn verletzt oder getötet worden, befinden sich auf der Flucht oder sind von den Kriegserlebnissen traumatisiert“, sagt Sternsinger-Präsident Pfarrer Dirk Bingener.

Anzeige
Pfarrer Dirk Bingener, Präsident der "Sternsinger"
Ukrainische Kinder brauchen unsere Hilfe
Anzeige

Das Kindermissionswerk hat seit Ausbruch des Ukraine-Krieges rund 2,6 Millionen Euro für Nothilfen bereitgestellt. Die Sternsinger-Partner werden so in die Lage versetzt, effektiv vor Ort zu helfen.

Sie leisten Nothilfe in verschiedenen Landesteilen, evakuieren Kinder und Familien aus besonders bedrohten Städten in den Westen des Landes und bieten Übernachtungsmöglichkeiten in Kellern, Kirchen, Kindergärten und anderen kirchlichen Gebäuden an. Die Binnenflüchtlinge, überwiegend Frauen und Kinder, werden auf der Flucht betreut und mit dem Nötigsten wie Nahrungsmittel, Hygieneartikel, Decken und Schlafsäcken versorgt. Zu den weiteren Hilfsmaßnahmen der Sternsinger-Partner zählen medizinische Notversorgung und psychologische Betreuung.

Die Caritas Spes ist ein langjähriger Partner des Kindermissionswerks in der Ukraine. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges hat Caritas Spes mit Unterstützung des Kindermissionswerks mehrere Nothilfen für betroffene Kinder und deren Familien ermöglicht und leistet weiter Hilfe. Olena Noha ist die stellvertretende Geschäftsführerin von Caritas Spes und Leiterin der Projektabteilung. Sie arbeitet von Kiew aus, dem dort ansässigen Caritas-Nationalbüro. Seit Kriegsausbruch hat sie viel Zeit mit Mädchen und Jungen in Flüchtlingszentren verbracht.

„Ich habe mehrmals Kinder den Krieg nachspielen sehen. Sie waren ukrainische und russische Soldaten, spielten Verletzte und beerdigten sich sogar gegenseitig“, erzählt Noha. „Die Eltern wollten diese Spiele verbieten, aber unsere Psychologen haben gesagt: Nein, lassen sie die Kinder in Ruhe, sie erleben und verarbeiten so den Krieg.“ Die Kinder würden zudem sehr viel malen, berichtet Noha. „Am Anfang, als sie zu uns kamen, malten sie häufig Panzer und Blut und die Farben waren überwiegend schwarz und rot. Aber das veränderte sich mit der Zeit und die Farben wurden immer bunter“, sagt die Caritas-Mitarbeiterin mit einem kleinen Lächeln im Gesicht.

Nach einem Jahr Krieg ist die Not der Menschen in der Ukraine unverändert groß. „Der Bedarf an Lebensmitteln in der Ostukraine bleibt hoch“, sagt Noha und betont: „Ich wünsche mir, dass die Kinder in der Ukraine eine glückliche Kindheit haben. Dass sie in die Schule gehen, spielen und sich entspannen können. Dass jedes Kind eine Familie hat, und dass ein Begriff wie Kriegskinder nicht mehr existiert.“

Das Kindermissionswerk nimmt Spenden für benachteiligte und Not leidende Kinder entgegen.

Das Spendenkonto: Pax-Bank eG, IBAN: DE 95 3706 0193 0000 0010 31, BIC: GENODED1PAX.

Anzeige
Anzeige
Anzeige