
Sternsinger: Corona-Soforthilfe für Kinder in Kamerun
Veröffentlicht: Montag, 19.10.2020 09:13
Das Aachener Kindermissionswerk "Die Sternsinger" stellt für Schulkinder in Kamerun eine Corona-Soforthilfe von rund 217.000 Euro bereit.
Damit wird ein Programm zur Verbesserung der Hygienesituation für knapp 11.300 Mädchen und Jungen in der Diözese Ngaoundere im Norden des Landes umgesetzt.
An insgesamt 45 Bildungseinrichtungen Kaeruns gibt es damit mehr Aufklärung über das Virus, Kinder und Lehrer bekommen Masken und in den Klassenzimmern stehen Desinfektionsmittel und Seife zum regelmäßigen Händewaschen zur Verfügung.
Außerdem werden an sieben Einrichtungen, die bisher keine Wasserversorgung haben, Brunnen errichtet.
„Kamerun ist ein krisengebeuteltes Land. Die Terrororganisation Boko Haram verbreitet Angst und Schrecken unter der Bevölkerung, es gibt immer wieder politische Unruhen und Konflikte, wie etwa die Sezessionsbestrebungen der englischsprachigen Regionen. Die Corona-Pandemie kommt für die Menschen dort erschwerend hinzu“, sagt Magnus Brüning, der Leiter der Auslandsabteilung im Kindermissionswerk "Die Sternsinger". „Einer unserer Förderschwerpunkte in dieser weltweiten Gesundheitskrise ist die schulische Bildung. Wir sorgen gemeinsam mit unseren Partnern dafür, dass die Kinder trotz Corona sicher die Schule besuchen können und Hygieneregeln eingehalten werden. So verhindern wir, dass Bildungslücken zu groß werden oder Kinder gar nicht mehr in die Schule zurückkehren. Der Schulbesuch bedeutet nicht nur Lernen, sondern auch Sicherheit und ein Stück Normalität für die Kinder. Ohne Bildung ist die Zukunft der Mädchen und Jungen in großer Gefahr“, so Brüning.
Das Kindermissionswerk hat bisher 36 Projekte speziell zur Bewältigung der Corona-Pandemie im Umfang von rund 1,86 Millionen Euro bewilligt. Neben den spezifischen Corona-Nothilfen werden die bestehenden Sternsinger-Projekte, soweit erforderlich, an die Corona-Krise angepasst.
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