
Sternsinger ab Anfang 2021 unterwegs
Die Sternsinger dürfen in NRW Anfang des kommenden Jahres wieder von Haus zu Haus ziehen.
Das Aachener Kindermissionswerk hat am Montag mitgeteilt, dass die Kinder dabei eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, den Segensspruch mit Abstand vor den Haustüren aufsagen und die Spende kontaktlos entgegennehmen sollen. Die Sternsinger werden eine Art Kescher, eine Sammeldose oder einen Beutel an einem Stock, benutzen - und den Segen sollen die als Könige verkleideten Kinder erst an die Tür schreiben, wenn die Menschen wieder im Haus sind.
Die Regeln für das Sternsingen sind mit der Landesregierung abgestimmt worden, demnach gilt als Vorgabe ein 13-Punkte-Plan. Darin sind unter anderem die Rückverfolgbarkeit der Kontakte, der Mindestabstand, die maximale Größe von fünf Personen pro Gruppe und das Singen ausschließlich im Freien festgelegt. Die Sternsinger sollen den Menschen vor der Tür oder im Treppenhaus begegnen und Abstand halten.
Senioren- und Pflegeheime sowie Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderungen sollen sie gar nicht betreten. Stattdessen versammeln sie sich vor der Tür oder in einem Innenhof, um zu singen und den Segen zu erbitten. Ihr Segen "C+M+B" verkürzt den lateinischen Satz "Christus mansionem benedicat" - auf deutsch etwa: "Christus segne dieses Haus".
Die Regeln für das Sternsingen sind mit der Landesregierung abgestimmt worden. Die NRW-Staatskanzlei sagt, es sei aufgrund entsprechender Schutzkonzepte und unter Vorbehalt der Entwicklung des Infektionsgeschehens zulässig, dass Sternsinger mit den von den Kirchen festgelegten
Beschränkungen ihren Segen erteilen können.
Die Eröffnung der 63. Aktion Dreikönigssingen am 29.12.2020 im Aachener Dom wird coronabedingt sehr klein ausfallen: Nur zwölf Sternsinger sollen nach aktuellen Plänen vor Ort sein, normalerweise wären 1200 Kinder in zwei Kirchen vor Ort gewesen.
Veröffentlicht: Montag, 07.12.2020 16:05