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Steigende Jugendkriminalität in der StädteRegion
© Bundespolizei
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Steigende Jugendkriminalität in der StädteRegion

Die steigende Jugendkriminalität beschäftigt auch die StädteRegion Aachen. Dazu hat am Donnerstag der Kinder- und Jugendausschuss der StädteRegion getagt. Laut der Aachener Polizei wurde 2023 gegen über 4400 Kinder und Jugendliche in der StädteRegion ermittelt. Das sind knapp 400 mehr als noch im Jahr davor. Ursache dafür sei unter anderem, dass die Gerichte wegen Unterbesetzung oft zu lange brauchen, um Fälle zu bearbeiten. Dadurch hätten Jugendliche oft das Gefühl, dass sie ungestraft davon kommen, heißt es. Außerdem habe die Brutalität und der Einsatz von Waffen zugenommen. Die Jugendhilfe findet besonders problematisch, dass sich dadurch auch immer mehr Jugendliche in U-Haft befinden. Das soziale Umfeld habe einen großen Einfluss auf junge Menschen. Deshalb würde man die Jugendlichen lieber in Jugendhilfeeinrichtungen unterbringen, um diese besser pädagogisch begleiten zu können. Das sei aber wegen zu weniger Plätze kaum möglich.

Veröffentlicht: Freitag, 07.06.2024 06:33

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