
STAWAG testet Kabelschutz gegen Diebstahl an E-Ladestationen
Veröffentlicht: Donnerstag, 11.12.2025 05:51
Die STAWAG will etwas gegen das häufige Klauen von Kabeln an E-Ladestationen unternehmen. Deshalb testet der Aachener Energieversorger jetzt einen neuen, alarmgesicherten Kabelschutz an einer seiner Schnellladestationen.
Das System arbeitet mit einer schnittfesten Kabelummantelung, einem lokalen Alarm inklusive Blitzlicht und einer 120-Dezibel-Sirene sowie zusätzlicher Online-Überwachung. Damit sollen mögliche Täter nicht nur am Diebstahl gehindert, sondern auch leichter gefasst werden können.
Die STAWAG betreibt knapp 500 Ladestationen an 137 Standorten in der Stadt und StädteRegion Aachen. Die Kosten für Materialschäden bei einem Kabeldiebstahl liegen laut einer Sprecherin der STAWAG im fünfstelligen Bereich.
Neben Reparatur und Neu-Eichung der Geräte kommen auch Einnahmeausfälle hinzu. Rund zwei Wochen sind die Stationen nach so einem Vorfall in der Regel außer Betrieb.
Der Verkaufswert der Kabel bzw. des Kupfers in den Kabeln ist im Gegensatz dazu nicht besonders hoch und liegt ungefähr bei 30 bis 50 Euro.