
Zum Start der Weihnachtsferien am Freitag erwartet der ADAC in NRW viel Verkehr, aber keine außergewöhnliche Staulage.
Weil Heiligabend diesmal auf einen Mittwoch fällt, haben viele Berufspendler schon ab Montag Urlaub genommen. Dementsprechend leerer werden die Autobahnen an den zwei Tagen vor Weihnachten sein, glauben die Experten.
Dennoch: Am Freitag steht der wohl staureichste Tag im ganzen Ferienzeitraum an - knubbeln wird es sich vor allem zwischen 14 und 18 Uhr. Zu den Stau-Hotspots gehört auch die A4 von Olpe über Köln bis nach Aachen.
An den letzten Werktagen vor Heiligabend, also am Samstag (20. Dezember), Montag und Dienstag (22./23. Dezember), könnte es laut ADAC außerdem auf den Strecken in die Innenstädte noch was voller werden, weil dann noch Last-Minute-Einkäufer auf Geschenksuche und Weihnachtsmarktbesucher unterwegs sind. Aufgrund des reduzierten Berufsverkehrs ist mit einem Stauchaos auf den Autobahnen aber nicht zu rechnen.
Zu den stauärmsten Tagen rund um das Weihnachtsfest zählen Sonntag, der 21. Dezember, Heiligabend und der 1. Weihnachtsfeiertag. Am 26. Dezember ist die Staugefahr ebenfalls überschaubar.
Auch nach den Weihnachtsfeiertagen erwartet der ADAC bis nach Silvester deutlich weniger Staus auf den Autobahnen als im Jahresdurchschnitt. Der 31. Dezember und der Neujahrstag gehören zu den fünf Tagen mit dem wenigsten Staus im Jahr.
„Aus Arbeitnehmersicht liegen die Feiertage sehr günstig. Viele Menschen nutzen ihren Resturlaub und haben rund um Weihnachten und Silvester zwei Wochen frei“, erklärt Suthold.
Für Lkw über 7,5 Tonnen gilt an bestimmten Tagen der Weihnachtsferien ein Fahrverbot von 0 bis 22 Uhr (21./25./26./28. Dezember und 1./4. Januar). Mit einem deutlichen Anstieg der Stauzahlen rechnet der ADAC in NRW spätestens ab Mittwoch, den 7. Januar, wenn die Schule wieder beginnt.