
Die StädteRegion Aachen wird keine Corona-Modellregion in NRW.
Das hat das Land am Freitagvormittag mitgeteilt. Sechs ausgewählte Kommunen sollen ihre Modellprojekte ab dem 19. April starten können. Eine zweite Phase mit acht weiteren Kommunen beginnt am 26. April - darunter ist auch unser Nachbarkreis Düren. Allerdings nur dann, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 liegt.
Dort sind Lockerungen zum Beispiel in der Gastronomie und in der Kulturbranche mit einem aktuellen negativen Corona-Test, Hygienemaßnahmen und bestimmten Apps zur Kontaktnachverfolgung möglich.
Insgesamt haben sich 26 Kreise und 20 Städte für den Versuch beworben.
Weil die StädteRegion Aachen viele Testmöglichkeiten und technische Voraussetzungen erfüllt, standen die Chancen eigentlich gut. Die Entscheider hier hatten sich schon Hoffnung gemacht und sind jetzt enttäuscht:
„Das bedauern wir sehr, denn wir sind sicher, dass gerade durch diesen abgesicherten Öffnungsschritt die Bereitschaft der Bevölkerung, sich regelmäßigen Schnelltestungen zu unterziehen deutlich gesteigert worden wäre“, erklären übereinstimmend Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier und der Sprecher der Bürgermeisterkonferenz und Baesweiler Bürgermeister Pierre Froesch.

