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St. Josefs-Haus-Brand: Suche nach der Ursache
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St. Josefs-Haus-Brand: Suche nach der Ursache

Veröffentlicht: Mittwoch, 01.07.2026 05:24

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(Update)

Nach dem schlimmen Feuer mit drei Toten im Mehrfamilienhaus am Monschauer St. Josefs-Haus in der Nacht auf Mittwoch versucht die Polizei, die Brandursache zu ermitteln.

Man hat den Brandort in der Höfener Heimstraße beschlagnahmt und einen Brandsachverständigen hinzugezogen. 

Die aktuell wohnungslosen Opfer können jetzt erstmal im früheren Rotkreuz-Pflegeheim in Kalterherberg unterkommen, das DRK hat es auf Bitten der Stadt Monschau zur Verfügung gestellt. Aufgrund der vorhandenen Infrastruktur (darunter Zimmer mit Betten, sanitäre Einrichtungen sowie eine Großküche) bietet das Gebäude deutlich geeignetere Bedingungen für die Unterbringung und Versorgung der betroffenen Menschen.

Viele Betroffene sind zunächst in einer Monschauer Turnhalle erstversorgt worden. Ihre Verlegung in die Unterkunft in Kalterherberg erfolgt aktuell schrittweise. 

Außerdem ist ein Teil der Betroffenen privat bei Familienangehörigen untergekommen.

Die Monschauer Stadtverwaltung hat die Bewohner mit dem Nötigsten versorgt, darunter Hygieneartikel, Kleidung und Verpflegung. Vor Ort standen den Betroffenen auch Helfer des DRK und die Notfallseelsorge zur Seite.

Bürgermeisterin Carmen Krämer: „Dieses schreckliche Ereignis erschüttert uns alle zutiefst. Meine Gedanken sind bei den Angehörigen der drei Todesopfer, denen ich mein tief empfundenes Mitgefühl ausspreche. Gleichzeitig gilt mein Dank unseren Einsatzkräften und denen der umliegenden Kommunen, die in dieser Nacht mit großem persönlichen Einsatz und viel Mut über 25 Menschenleben gerettet haben. Als Stadt stehen wir den Betroffenen in dieser schweren Zeit zur Seite und werden alles tun, um ihnen zu helfen.“

Wie lange die Brandopfer in Kalterherberg untergebracht bleiben müssen, bis eine Rückkehr in ihre Wohnungen in Höfen möglich ist, ist derzeit noch nicht absehbar.

Das Feuer war in der Nacht gegen halb zwei ausgebrochen.

Neben den drei Männern, die ums Leben kamen, sind etwa 25 Bewohner verletzt worden, weil sie Rauchgas eingeatmet haben. Sie sind von der Feuerwehr aus dem brennenden Haus gerettet worden.

Im Wohnheim für Senioren und erwachsene Menschen mit Behinderung direkt nebenan gibt es keine Opfer zu beklagen.

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