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SPD fordert Maßnahmenpaket gegen Energiearmut
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SPD fordert Maßnahmenpaket gegen Energiearmut

Veröffentlicht: Dienstag, 12.07.2022 12:58

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Die SPD in Aachen beantragt angesichts der steigenden Energiepreise im Stadtrat ein Maßnahmenpaket.

Denn Preissteigerungen von mehreren hundert Euro pro Monat seien für den Winter auch für Aachener Familien ein realistisches Szenario, heißt es. Hinzu kämen die steigende Inflation und höhere Wohnkosten durch die Neuberechnung der Grundsteuer.

Deswegen würde die SPD unter anderem gerne einen Sonder-Fonds installieren, um besonders betroffene Haushalte unterstützen zu können. Auch für den Notfall sollte Aachen sich vorbereiten - beispielsweise mit der Einrichtung von Wärmehallen.

Von der Stadt erwartet die SPD einen Bericht zu möglichen Gegenmaßnahmen zur Gasknappheit.


Stimmen:

  • Nathalie Koentges, sozialpolitische Sprecherin (Foto oben): „Neben einer Ausweitung der Beratungsdienstleistungen bei altbau plus, Verbraucherzentrale und Schuldnerberatung ist uns vor allem die Unterstützung besonders betroffener Haushalte wichtig. Hier könnte die Einrichtung eines Sonder-Fonds helfen, damit insbesondere Familien nicht in eine finanzielle Schieflage geraten. Auch für den Notfall sollten wir vorbereitet sein. Der Landkreis Ludwigsburg hat beispielsweise die Einrichtung von Wärmehallen vorbereitet. Ein Beispiel, dem wir folgen sollten.“
  • Boris Linden, stellvertretender Fraktionsvorsitzender (Foto unten): „Trotz der klugen und vorausschauenden Strategie der STAWAG aus den letzten Jahrzehnten werden Preissteigerungen sich auch in Aachen massiv niederschlagen. Wir sollten als Stadt deshalb prüfen, ob eine Anpassung der Gewinnerwartung an die STAWAG zur teilweisen Stabilisierung der Preise beitragen kann und Moratorien von Strom-/Gassperrungen ausgeweitet werden können. Darüber hinaus müssen weitere geeignete Maßnahmen zur finanziellen Entlastung besonders betroffener Zielgruppen durch die (zeitweise) Reduktion weiterer städtischer Abgaben geprüft und wo möglich umgesetzt werden. Wir dürfen die Bürgerinnen und Bürger mit den absehbar auf sie zu kommenden Problemen nicht alleine lassen.“
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