
Sozialverband VdK warnt vor sozialer Schieflage in Aachen
Die Stadt Aachen gerät in eine soziale Schieflage. Davor warnt zumindest der Sozialverband VdK.
Demnach steige der Anteil der Menschen, die 67 Jahre und älter sind, bis 2030 um mehr als 10 Prozent. Deswegen müsse die Infrastruktur jetzt noch stärker auf die Bedürfnisse der älteren Generation ausgerichtet werden. Dazu gehörten barrierefreie Verkehrswege und Wohnungen, Begegnungsorte, sportliche Angebote aber auch ärztliche und pflegerische Versorgung.
Der VdK warnt außerdem vor der Armutsfalle Pflege. Die Zahl der Pflegebedürftigen schnelle in der Städteregion nach oben. Viele ärmere Menschen würden die ihnen zustehenden Leistungen aber nicht in Anspruch nehmen, aus Scham oder Unwissenheit. Hier müssten Beantragungen vereinfacht werden, auch durch mobile Angebote in den Stadtteilen.
Veröffentlicht: Montag, 19.06.2023 05:20