
Im Nationalpark Eifel gibt es mehr als 11.500 Arten von Tieren und Pflanzen, von denen über 2.600 auf den Roten Listen stehen.
Laut dem neuen Jahresbericht des Nationalparks konnten Forscher allein im letzten Jahr weitere 157 Arten dokumentieren.
Das zeige, dass die zunehmende Strukturvielfalt mit Alt- und Totholz wertvollen Lebensraum für bedrohte Spezialisten schafft. Als Beispiel werden die Faulholzmotte genannt, die sich nur in verrottendem Holz entwickelt, und der seltene Schmetterling „Weißes Ordensband".
Im Herbst will die Nationalparkverwaltung 27.000 junge Buchen anpflanzen, um die Artenvielfalt weiter zu steigern.
Mit insgesamt 1.418.490 Nationalpark-Besuchen hat das vergangene Jahr sogar den bisherigen Rekord aus dem Jahr 2024 um rund 17.000 Besuche übertroffen.
Außerdem plant der Nationalpark eine Erweiterung um 784 Hektar. Bei den Erweiterungsflächen handelt es sich ausschließlich um Flächen des Landes NRW und eine kleine Stiftungsfläche. Private oder kommunale Flächen sollen nicht einbezogen werden.



