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Seltene Arten im Nationalpark Eifel
© Nationalpark Eifel/M. Menninghaus
17.7.2026: Die Nationalparkverwaltung stellt ihren Jahresbericht 2025 vor. Die Präsentation fand erstmals vor dem neuen Verwaltungsgebäude statt.
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Seltene Arten im Nationalpark Eifel

Veröffentlicht: Freitag, 17.07.2026 12:07

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Im Nationalpark Eifel gibt es mehr als 11.500 Arten von Tieren und Pflanzen, von denen über 2.600 auf den Roten Listen stehen.

Laut dem neuen Jahresbericht des Nationalparks konnten Forscher allein im letzten Jahr weitere 157 Arten dokumentieren.

Das zeige, dass die zunehmende Strukturvielfalt mit Alt- und Totholz wertvollen Lebensraum für bedrohte Spezialisten schafft. Als Beispiel werden die Faulholzmotte genannt, die sich nur in verrottendem Holz entwickelt, und der seltene Schmetterling „Weißes Ordensband".

Im Herbst will die Nationalparkverwaltung 27.000 junge Buchen anpflanzen, um die Artenvielfalt weiter zu steigern.

Mit insgesamt 1.418.490 Nationalpark-Besuchen hat das vergangene Jahr sogar den bisherigen Rekord aus dem Jahr 2024 um rund 17.000 Besuche übertroffen.

Außerdem plant der Nationalpark eine Erweiterung um 784 Hektar. Bei den Erweiterungsflächen handelt es sich ausschließlich um Flächen des Landes NRW und eine kleine Stiftungsfläche. Private oder kommunale Flächen sollen nicht einbezogen werden.

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Seltene Arten im Nationalpark Eifel

Erkundet als blinder Passagier auf Fluginsekten neue Lebensräume: Der seltene Pseudoskorpion (Dendrochernes cyrneus) wurde im 2025 erstmals im Nationalpark Eifel nachgewiesen.

© Ph. Hoenle iNaturalist

Seltene Arten im Nationalpark Eifel

Sie liebt verpilztes Holz: Die Faulholzmotte (Schiffermuelleria schaeferella) ist nur dort zu finden, wo es ein kontinuierliches Angebot an liegendem und stehendem Totholz gibt, das bereits stark zersetzt ist.

© Friedmar Graf

Seltene Arten im Nationalpark Eifel

Die Kleiige Stecknadel (Chaenotheca furfuracea) wird immer seltener. Die Flechte wächst an alten Bäumen und gilt als wertvoller Altwaldzeiger.

© Helga Bültmann

Seltene Arten im Nationalpark Eifel

Mycoacia nothofagi Fagus, der Scheinbuchen-Fadenstachelpilz ist ein wichtiger Zersetzer von Totholz und wächst ganzjährig in abgestorbenen und morschen Stämmen und Ästen von Buchen. Im Nationalpark Eifel wurde er vier Mal nachgewiesen. Davon drei Mal in Bereichen, die bereits seit etwa 50 Jahren aus der wirtschaftlichen Nutzung sind.

© Lothar Krieglsteiner

Seltene Arten im Nationalpark Eifel

17.7.2026: Die Nationalparkverwaltung stellt ihren Jahresbericht 2025 vor. Die Präsentation fand erstmals vor dem neuen Verwaltungsgebäude statt.

© Nationalpark Eifel/M. Menninghaus

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