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Schutzmaßnahmen für Amphibienwanderungen
© Udo Thorwesten/StädteRegion Aachen
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Schutzmaßnahmen für Amphibienwanderungen

Veröffentlicht: Freitag, 21.02.2020 06:22

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Früher als sonst haben in der StädteRegion Aachen die Maßnahmen zum Schutz von Amphibien begonnen. Wegen des milden Winters mit wenig Schnee und ohne lang anhaltenden Frost haben sich schon jetzt die ersten Frösche auf den Weg zur Eiablage gemacht. Die Kröten warten noch, bis der Frühling wirklich da ist, heißt es vom Umweltamt der StädteRegion. Das stellt jetzt nach und nach Schutzzäune mit Eimerfallen und Warnschilder auf und sperrt schon einige Wege. Losgegangen ist es im Wurm- und im Broichbachtal, danach geht es in der Eifel weiter - insgesamt laufen die Artenschutzmaßnahmen zehn bis zwölf Wochen lang.

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Sperrungen und Vorsichtsmaßnahmen

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Wie schon in den vergangenen Jahren wird ab Freitag, 21. Februar, die Ottenfelder Allee im Bereich des Schlossparks Ottenfeld und der Straßeneinmündung nach Reifeld und Noppenberg für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Sperrung wird voraussichtlich bis Ende Mai dauern.

Überall dort, wo Frösche und Co. wandern, gilt jetzt für Autofahrer: Bitte langsam fahren, und zwar zum Schutz der Tiere und ihrer menschlichen Helfer.

In Herzogenrath ist im Bereich der Bergerstraße, nahe dem Rückhaltebecken und dem Hallenbad, schon ein Amphibienzaun mit 27 Fangeimern aufgebaut worden. Zweimal täglich transportieren ehrenamtliche Helfer die in den Eimern gefangenen Tiere über die Straße. Organisiert wird das von der „Arbeitsgemeinschaft Wurmtal“.

Das Umweltamt bittet aufgrund der Erfahrungen aus dem letzten Jahr, die Leitzäune nicht zu beschädigen oder niederzutreten, da die Amphibien sonst auf der Straße von Fahrzeugen getötet werden. Die Tiere werden auf der Hinwanderung von Bierstraß aus in das Rückhaltebecken und den Angelteich gebracht und auf dem Rückweg wieder in den Wald transportiert.

Nach Abschluss der Arbeiten in der Bergerstraße gehen die Arbeiten zum Schutz von Amphibien im Wurmtal (Mühlenweg zwischen Bardenberg und der Alten Mühle Bardenberg) weiter. Wo besonders viele Amphibien vorkommen und wandern, setzt die StädteRegion Aachen langfristige Lösungen um. In Bardenberg können die Tiere beispielsweise die Fahrbahn ganz ohne fremde Hilfe durch eigens eingerichtete „Amphibientunnel“ gefahrlos überqueren.

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