
Schnellbusverbindung zwischen Aachen und Monschau wird ausgebaut
Veröffentlicht: Dienstag, 01.02.2022 11:40
Die Schnellbusverbindung SB 66 zwischen Aachen und Monschau wird zum Fahrplanwechsel am 6. Februar deutlich attraktiver. Dort sind künftig von 5 Uhr morgens bis 23 Uhr abends die neuen RegioLiner-Busse der ASEAG unterwegs. Sie fahren wochentags im 30 Minuten-Takt und am Wochenende stündlich. Die Busse haben Klimaanlage, W-Lan und USB-Anschlüsse in allen Sitzreihen. Damit sollen mehr Menschen in der Städteregion motiviert werden, das Auto stehen zu lassen und auf den ÖPNV umzusteigen, so ASEAG-Vorstand Michael Carmincke.
NRW-Verkehrsministerin Ina Brandes hat am Dienstag den Startschuss dazu am Bushof Monschau-Imgenbroich gegeben. Das Land NRW fördert solche Schnellbusprojekte in ganz NRW mit insgesamt 100 Millionen Euro, so Brandes.
Zusätzlich zu den Fördermitteln vom Land NRW investiert der Zweckverband Nahverkehr bis 2026 rund 2,8 Millionen Euro in das Projekt. Auch die Kommunen Aachen, Roetgen und Monschau sowie der Aachener Verkehrsvebrund beteiligen sich finanziell.
Die Fahrt dauert etwas unter einer Stunde. Die SB 66 ist mit anderen Mobilitätsangeboten vernetzt. Das und der weitere Ausbau der Infrastruktur seien weitere wichtige Scheritte, so Städteregionsrat Tim Grüttemeier.
Am Bahnhof Rothe Erde in Aachen gibt es Anschluss an Bahn und S-Bahn sowie Car- und Bike-Sharing und E-Scooter Angebote. In Monschau-Imgenbroich und Roetgen kann man in den Rufbus NetLiner umsteigen. In Aachen wird außerdem an einer besseren Ampelschaltung für Busse auf der Trierer Straße und dem Adalbertsteinweg gearbeitet. Auf dem Adalbertsteinweg soll außerdem in beide Richtungen eine Busspur eingerichtet werden.






