
© Antenne AC
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Schleuserbande vor Gericht
Vor dem Aachener Landgericht beginnt am Mittwoch der Prozess gegen eine Schleuserbande, die rund 20 Flüchtlinge nach Deutschland schleusen wollte. Die mutmaßlichen Köpfe, ein 40-jähriger Mann aus Düren und eine 44-jährige Frau aus Essen, sind angeklagt. Die Flüchtlinge aus dem Irak sollten für die Überführung bis zu 8.000 Euro zahlen. Dafür kümmerte sich die Schleuserbande dann um flasche Papiere, Unterkünfte und die Überfahrt. In Schlauchbooten ging es von der Türkei nach Griechenland. In den Booten sollen auch Nichtschwimmer gewesen sein. Außerdem gab es zu wenig Rettungswesten und Boote kenterten. Alle Flüchtlinge konnten sich aber retten.
Veröffentlicht: Mittwoch, 23.06.2021 06:01
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