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Sanierungen in der Aachener Wohnanlage Zeppelinstraße
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Sanierungen in der Aachener Wohnanlage Zeppelinstraße

Die Stadt Aachen saniert in den kommenden Jahren ihre Wohnanlage Zeppelinstraße.

Die 18 Häuser mit insgesamt 128 Wohnungen stammen aus den 1920er Jahren und werden von der gewoge AG verwaltet. Über den Stand des Sanierungsplans hat das städtische Immobilienmanagement jetzt den Wohnungs- und Liegenschaftsausschuss informiert.

Es handelt sich um eines der größten städtischen Wohnsanierungsprojekte der jüngeren Vergangenheit. Insgesamt sind drei Bauabschnitte vorgesehen. Bis Ende 2027 sollen alle alten Wohnungen und Gebäude modernisiert und die 35 neuen Wohnungen errichtet worden sein. Die Stadt geht derzeit von Gesamtkosten in Höhe von rund 34 Millionen Euro aus. In der Zeppelinstraße kann die Gesamtwohnfläche durch das Sanierungsprojekt von gut 7000 Quadratmeter auf rund 8700 Quadratmeter gesteigert werden. Die Stadt besitzt insgesamt 2565 Wohnungen im Stadtgebiet, die von der gewoge AG verwaltet werden, und deren Zahl in Zukunft noch deutlich erhöht werden soll.

Seit Oktober wird schon im ersten Bauabschnitt rund ein Drittel der Wohnungen umfassend modernisiert. Erste Vorarbeiten haben schon im Spätsommer begonnen. Die Gebäude werden grundlegend energetisch saniert, außerdem werden Bäder, Treppenhäuser und vieles mehr erneuert. Weiter schafft die Stadt neuen Wohnraum, indem ein Dachaufbau erfolgt. Dadurch können insgesamt 35 zusätzliche Wohnungen in der Wohnanlage geschaffen werden. Noch ein positiver Effekt: In Zukunft werden 40 Tonnen CO2 pro Jahr durch die zusätzlichen Dämmmaßnahmen und durch den Anschluss der Wohnanlage Zeppelinstraße an das Fernwärmenetz eingespart.

Der Verwaltung sei wichtig, dass für die umfangreichen Sanierungsmaßnahme sozialverträgliche Lösungen mit den dort zur Miete wohnenden Menschen gefunden wurden. Denn für die Umbauarbeiten müssen die einzelnen Gebäude leergezogen werden. Das Immobilienmanagement hat dafür zusammen mit der gewoge ein detailliertes Konzept entwickelt. Den betroffenen Mietern sind entweder in anderen Gebäuden Wohnungen angeboten worden oder es haben sich anderweitige Lösungen ergeben.

Veröffentlicht: Donnerstag, 08.12.2022 11:51

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